Hotelgäste

~

live

28.08.2011 exploratorium berlin kreuzberg

20.10.2011 münchen

21.10.2011 praha

22.10.2011 wien – (mit nörz)

musik hören


www.myspace.com/hotelgaeste

Hotelgäste – der Name impliziert flüchtige Oberflächlichkeit, unauffälliges Kommen und Gehen (woher? wohin?), und doch: diese deutsch-kanadische Kooperation ist enorm präzise und dicht.

Eher auf der fraktal-filigranen Seite mikrotonaler Strukturen als auf der der brachialen Soundgewitter angesiedelt, kreieren sie wundervoll schwebende Klanglandschaften. Immer neue Interaktionen von Tönen und Lärm, Ruhe und Geräusch lassen den Zuhörer auch Alltägliches völlig neu erleben. Der Gruppenzusammenhalt und die Vielfalt der Impulse jedes Einzelnen generieren eine Komplexität und gleichzeitig Klarheit, die ein aussergewöhnliches Konzerterlebnis ausmachen.

Das kanadisch/deutsche Trio HOTELGÄSTE verwendet in der Tradition von
Neuer Musik, No-Wave und der “Genialen Dilletanten” Umweltgeräusche,
teils selbst erbaute Klangerzeuger und moderne Medien für spontan
improvisierte Klangarchitekturen, in denen sich dichte Klangteppiche mit
Stille, urbane Disharmonien mit ekstatischen Momenten rockender Musik
abwechseln.

Ihr Debut “flowers you can eat” erschien im August 2005 beim Label
“Schraum”. 2010 erschien eine Vinyl-Edition improvisierter
Live-Aufnahmen von Konzerten in der Schweiz und Deutschland. Gerade erst
haben sie bei der Konzertreihe der Spielfeld-Initiative für neuen Jazz
in Berlin gespielt (im RBB übertragen). Zurzeit planen sie eine
Film-Konzertreihe zum Stummfilm cowards bend the knee des Kanadischen
Filmemachers Guy Maddin.

film description

english version

Press

Hotelgäste “Flowers You Can Eat” (Schraum 3) www.schraum.de

“A pleasure to hear: improvised enough, but also a bit composed, played freely among tight plans, crossing the boundaries of old and new improvisation. Quite nice!“ Frans de Waard, VITAL WEEKLY (NL) 09/2005

“A wonderful suspended soundscape. In its cohesiveness and variety of inputs, this is a cd to be listened to many times.” Eugenio Maggi, CHAIN DLK (USA) 11/2005

“The trio works amazingly well, with balanced interaction between silence and noise, sound layers of the AMM school and tones that move between piercing notes and percussive timbres…This is the new berlin school, captured at its best!” Alfredo Rastelli, SANDS-ZINE (I) 11/2005

“A sensitive and well-executed set of six improvisations.” Dan Warburton, PARISTRANSATLANTIC (F) 11/2005

„Improvisierte Musik sollte auf einem soliden Fundament aus Erfahrung, Können und Flexibilität ruhen – die Hotelgäste verfügen über all dies in hinreichendem Maße. Guten Appetit!“ Karsten Zimalla, WESTZEIT (D) 12/2005

Was wir hören, sind die Geräusche der Wand, der Oberflächen, das Dahinter und Darunter bleibt halluzinatorisch. Das auf alle möglichen Spektakel geeichte Alltagsbewusstsein versagt und beugt sich verdutzt über ein ominöses Karnickelloch.“ Rigobert Dittmann, BAD ALCHEMY (D) 01/2006

„It is pretty impressive when a band succeeds. This band succeeds.“ NEO-ZINE (USA) 12/2005

„A play of reciprocal influences in constant metamorphosis.“MODISTI.COM (E) 01/2006

„Flowers has the slight edge. Dense timbres, sonic juxtapositions and structural quiet are as much a part in the tunes as clearly defined instrumental sounds…Undoubtedly Thieke and his associates have many CDs ahead of them.“ Ken Waxman, ONE FINAL NOTE (USA) 01/2006

Unter dem Eindruck verschiedenster Einflüsse kreiert dieses kanadisch-deutsche Trio seine eigene Momentmusik. Hintergrund dieser Improvisationen sind weniger lang erprobte Konzepte als vielmehr die verschiedenen Erfahrungen der drei Musiker aus den unterschiedlichsten musikalischen Kontexten. Durch ihr Zusammenspiel entsteht so eine neue, spannende Musik, die immer wieder frisch und überraschend klingt.
Passagen hoher klangliche Dichte stehen Momenten gegenüber, die von lange anhaltender Stille geprägt sind, die Routine der erfahrenen Improvisations-Musiker trifft auf den Drang und die Neugier, zu forschen und zu entdecken.
Die Hotelgäste erweisen sich als aufmerksame Zuhörer und geübte Protagonisten einer Musik, in der die Kommunikation und die Bereitschaft, Veränderungen wahrzunehmen und auf diese zu reagieren, eine ganz wesentliche Rolle spielen.